Eigenverbrauch der Photovoltaik in der Schweiz: berechnen und erhöhen

Der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage in der Schweiz: wie Sie ihn berechnen, was jede selbst verbrauchte kWh je nach Netzbetreiber wert ist, und welche Verbraucher ihn wirklich erhöhen.

Der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage ist der Strom Ihrer Module, den Sie im Haus im Moment der Produktion nutzen. In der Schweiz macht er die Rendite aus: Im Kanton Waadt erspart Ihnen eine selbst verbrauchte kWh den Kauf für rund 28.6 Rp., während eine eingespeiste kWh mit rund 7 Rp. vergütet wird. In unserem Beispiel eines Hauses im Kanton Waadt mit 7'500 kWh pro Jahr und 10 kWp ohne Batterie werden 17.8 % der Produktion selbst verbraucht, und sie decken 30.3 % des Bedarfs. Um diese Zahlen zu erhöhen, messen Sie Ihre Energieflüsse und verschieben Sie dann die grossen Verbraucher in die Sonnenstunden, einen nach dem anderen.

Verfolgen Sie die Energieflüsse

In jedem Moment nimmt der Strom der Module einen von drei Wegen: Er versorgt ein Gerät im Haus, lädt eine Batterie, falls es eine gibt, oder geht ins Netz. Braucht das Haus mehr, als Module und Batterie liefern, liefert das Netz den Rest.

Über einen bestimmten Zeitraum werden die nützlichen Grössen alle in kWh gemessen:

Kosten und Ersparnis Ihrer Anlage in 30 Sekunden berechnenKosten und Ersparnis berechnen

Mein jährlicher Stromverbrauch beträgt

Mit Ihrem jährlichen Stromverbrauch legen wir Ihre Solaranlage aus.

Trifft etwas davon zu?

Mehrfamilienhaus oder Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV): Geben Sie den gesamten Verbrauch aller Wohnungen ein.

Sichere VerbindungEine Schätzung mit Annahmen, die Sie sehen und ändern können
GrösseWas sie darstelltWo Sie sie finden
ProduktionDer gesamte von den Modulen produzierte StromApp oder Anzeige des Wechselrichters
EinspeisungIns Netz gelieferter StromZähler und Kundenportal des Netzbetreibers, Abrechnung der Rücklieferung
NetzbezugBezogener StromZähler, Kundenportal oder Stromrechnung
EigenverbrauchIm Haus genutzte ProduktionAus den anderen Flüssen berechnet, oder von einem Energiemanager gemessen
Verbrauch des HausesAlles, was die Geräte verbraucht habenEigenverbrauch + Netzbezug, ohne Batterie

Ohne Batterie gilt über denselben Zeitraum:

Eigenverbrauch = Produktion − Einspeisung

Verbrauch des Hauses = Eigenverbrauch + Netzbezug

Vergleichen Sie immer dieselben Daten: Eine Produktion vom 1. Januar bis 31. Dezember lässt sich nicht von einer über elf Monate abgelesenen Einspeisung abziehen. Intelligente Zähler zeichnen Lastgänge pro Viertelstunde auf, und Sie müssen Ihre Messdaten abrufen können: Fragen Sie Ihren Netzbetreiber, wie Sie darauf zugreifen. Mit einer Batterie umfasst die einfache Differenz zwischen Produktion und Einspeisung auch das Laden, die Verluste und den Ladestand der Batterie; verwenden Sie dann die getrennten Flüsse des Managementsystems.

Zwei Quoten, die man nicht verwechseln sollte

Die Eigenverbrauchsquote schaut auf die Produktion:

Eigenverbrauchsquote = selbst verbrauchter Solarstrom ÷ Produktion × 100

Der Autarkiegrad, oder Selbstversorgungsgrad, schaut auf den Verbrauch:

Autarkiegrad = selbst verbrauchter Solarstrom ÷ Verbrauch des Hauses × 100

Nehmen wir das von unserem Rechner berechnete Beispiel eines Hauses im Kanton Waadt mit 7'500 kWh pro Jahr (Sonnenertrag von Lausanne), mit 10 kWp ohne Batterie:

  • Produktion: 12'755 kWh;
  • Einspeisung: 10'485 kWh;
  • Netzbezug: 5'230 kWh.

Der Eigenverbrauch beträgt 12'755 − 10'485 = 2'270 kWh. Der Verbrauch des Hauses beträgt 2'270 + 5'230 = 7'500 kWh. Die Eigenverbrauchsquote liegt bei 2'270 ÷ 12'755 = 17.8 %, der Autarkiegrad bei 2'270 ÷ 7'500 = 30.3 %.

Nehmen wir an, die Familie verschiebt 400 kWh pro Jahr ihrer Verbraucher vom Abend in die Sonnenstunden, ohne ihren Gesamtverbrauch zu ändern:

Übers JahrVorherNachherDifferenz
Produktion12'755 kWh12'755 kWh0
Selbst verbraucht2'270 kWh2'670 kWh+400 kWh
Eingespeist10'485 kWh10'085 kWh−400 kWh
Aus dem Netz bezogen5'230 kWh4'830 kWh−400 kWh
Eigenverbrauchsquote17.8 %20.9 %+3.1 Punkte
Autarkiegrad30.3 %35.6 %+5.3 Punkte
Zwei Quoten, zwei Lesarten

Eine hohe Eigenverbrauchsquote heisst nicht, dass der Solarstrom einen grossen Teil des Hauses deckt. Eine kleine Anlage kann fast vollständig selbst verbraucht werden und trotzdem wenig Bedarf decken. Eine grosse Anlage macht das Gegenteil. Die beiden Prozentsätze lassen sich nicht addieren: Verfolgen Sie sie getrennt.

Was den Eigenverbrauch erhöht oder senkt

Eine ideale Quote gibt es nicht: Sie hängt von Ihren Zeiten, der Grösse der Anlage und Ihren Geräten ab. Unser Rechner zeigt die Wirkung jedes Faktors am selben Haus im Kanton Waadt mit 7'500 kWh. Das sind Schätzungen, keine Offerten: Sonnenertrag von Lausanne (Süddach mit 30° Neigung, PVGIS), selbst verbrauchter Strom bewertet mit 28.6 Rp. pro kWh (Median 2027 des Kantons Waadt, ohne Grundgebühr und Messkosten, inklusive MWST), Überschuss mit 7 Rp. vergütet (Referenzpreis 2026), Preise mit Montage laut der Preisstudie 2025 von EnergieSchweiz, inklusive MWST (CHF 23'304 für 10 kWp, CHF 6'964 für eine Batterie mit 10 kWh), abzüglich der nach der Inbetriebnahme ausbezahlten Einmalvergütung von CHF 360 pro kW, konstante Preise und ein Produktionsrückgang von 0.4 % pro Jahr.

Ihre Anwesenheit tagsüber, mit 10 kWp:

Anwesenheit im HausEigenverbrauchsquoteAutarkiegradAmortisation
Jemand ist den ganzen Tag da21.5 %36.5 %13.6 Jahre
Tagsüber teilweise abwesend17.8 %30.3 %14.6 Jahre
Den ganzen Tag abwesend12.1 %20.5 %16.6 Jahre

Die Ausrichtung des Dachs zählt ebenfalls: Ein Ost-West-Dach produziert am Mittag weniger und am Morgen und am späten Nachmittag mehr. Der Ratgeber zur Ausrichtung und Neigung der Solaranlage vergleicht die Dachflächen.

Die Grösse der Anlage, bei teilweiser Anwesenheit:

GrösseProduktionEigenverbrauchsquoteAutarkiegrad
6 kWp7'653 kWh25.2 %25.7 %
8 kWp10'204 kWh20.9 %28.5 %
10 kWp12'755 kWh17.8 %30.3 %
12 kWp15'306 kWh15.5 %31.7 %

Mehr Module senken die Eigenverbrauchsquote, erhöhen aber den Autarkiegrad und den Gesamtgewinn etwas: In unseren Berechnungen amortisieren sich 12 kWp ebenso schnell wie 10 kWp. Zielen Sie also auf die selbst verbrauchten kWh, nicht auf einen Prozentsatz. Der Ratgeber Wie viele Solarmodule braucht ein Haus? hilft, die Grösse zu wählen.

Eine Batterie mit 10 kWh erhöht beim selben Haus die Eigenverbrauchsquote von 17.8 % auf 45 % und den Autarkiegrad von 30.3 % auf rund 76 %. Eine Wärmepumpe erhöht den Verbrauch: In einem Haus mit 13'000 kWh und 10 kWp schätzt unser Rechner einen Eigenverbrauch von 22.8 % ohne Batterie und von 49.8 % mit einer Batterie mit 10 kWh.

Für Ihr Haus schätzt unser Solarrechner diese beiden Quoten nach Ihrem Verbrauch, Ihrer Anwesenheit und Ihrem Dach:

Kosten und Ersparnis Ihrer Anlage in 30 Sekunden berechnenKosten und Ersparnis berechnen

Mein jährlicher Stromverbrauch beträgt

Mit Ihrem jährlichen Stromverbrauch legen wir Ihre Solaranlage aus.

Trifft etwas davon zu?

Mehrfamilienhaus oder Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV): Geben Sie den gesamten Verbrauch aller Wohnungen ein.

Sichere VerbindungEine Schätzung mit Annahmen, die Sie sehen und ändern können

Was eine verschobene kWh wert ist

Eine kWh, die Sie vom Abend auf den Mittag verschieben, hat zwei Wirkungen: Sie beziehen eine kWh weniger aus dem Netz, und Sie speisen eine kWh weniger ein. Ihr Wert beträgt also:

Wert einer verschobenen kWh = vermiedener variabler Bezugspreis − entgangener Rückliefertarif

Schema: Eine selbst verbrauchte kWh Solarstrom vermeidet den Bezug einer kWh aus dem Netz und ist rund dreimal so viel wert wie dieselbe kWh, die zum Rückliefertarif eingespeist wird.
Eine kWh, die Sie selbst verbrauchen, spart den variablen Bezugspreis; eingespeist bringt sie nur den Rückliefertarif. Im Kanton Zürich sind das 24.1 Rp. gegenüber 7 Rp. pro kWh.

Er hängt von Ihrem Netzbetreiber ab. Für die 400 kWh unseres Beispiels:

Ort und TarifBezugspreisRückliefertarifWert pro kWh400 kWh pro Jahr
Kanton Zürich, Median 2027, Rücklieferung zu 7 Rp.24.1 Rp.7 Rp.17.1 Rp.CHF 68.40
Kanton Waadt, Median 2027, Rücklieferung zu 7 Rp.28.6 Rp.7 Rp.21.6 Rp.CHF 86.40
Genf, kantonaler Median, Rücklieferung SIG 202724.5 Rp.10.96 Rp.13.54 Rp.CHF 54.16
Basel-Stadt, kantonaler Median, Rücklieferung IWB (14 Rp. während 12 Jahren)34.8 Rp.14 Rp.20.8 Rp.CHF 83.20

Der vermiedene Bezugspreis ist der variable Teil Ihres Tarifs: Grundgebühr und Messkosten bleiben geschuldet. Der Rückliefertarif wird ohne MWST bezahlt, wenn Sie nicht mehrwertsteuerpflichtig sind. Wo der Überschuss gut vergütet wird, wie in Genf, bringt das Verschieben weniger; wo er zum Minimum vergütet wird, zählt jede verschobene kWh mehr. Der Ratgeber zum Rückliefertarif nennt den Tarif Ihres Netzbetreibers.

Hoch- und Niedertarif. Hat Ihr Strom zwei Tarife, hängt das, was Sie vermeiden, von der Zeit ab, zu der der Verbraucher vorher lief. In der Stadt Zürich verrechnet ewz 2026 rund 28.4 Rp. pro kWh im Hochtarif (Montag bis Samstag, 6 bis 22 Uhr) und 17.2 Rp. im Niedertarif, inklusive MWST, und bezahlt für den im Hochtarif eingespeisten Überschuss 8.50 Rp. plus 2.00 Rp. Solarförderung, ohne Herkunftsnachweise. Einen Geschirrspüler vom Abend auf den Mittag zu verschieben, bringt also rund 28.4 − 10.5 = 17.9 Rp. pro kWh; einen Boiler zu verschieben, der nachts im Niedertarif heizte, nur 17.2 − 10.5 = 6.7 Rp. Im Haushaltsprofil der ElCom mit Elektroboiler verbraucht dieser im Winter fast alles in der Nacht: 1'340 der 1'400 kWh im Winter zwischen 22 und 6 Uhr.

Eine Einsparung ist kein Einkommen

Selbst verbrauchter Strom zeigt sich als tiefere Stromrechnung; der Rückliefertarif ist eine separate Zahlung des Netzbetreibers. Dieselbe kWh kann nicht gleichzeitig die Rechnung senken und als Überschuss vergütet werden. Und eine Automatik, die einige hundert Franken kostet, vergleicht man nur mit den kWh, die sie verschiebt, nicht mit der ganzen Solareinsparung.

Ab 2027. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Überschuss zum Marktpreis der Viertelstunde vergütet, in der er eingespeist wird; unter 30 kW kommt eine vierteljährliche Prämie dazu, wenn der Referenzpreis des Quartals unter 6 Rp. liegt. 6 Rp. auf den eigenen Verkäufen garantiert sie nicht. In einer Viertelstunde mit negativem Preis kann die Vergütung der Energie sogar negativ werden. Um den Mittag, wenn viele Anlagen gleichzeitig einspeisen, können die Preise tief sein: Die eigene Produktion zu diesen Zeiten zu verbrauchen, wird dann noch interessanter. Der Ratgeber Lohnt sich eine Solaranlage? zeigt die Wirkung auf die Amortisation.

Wählen Sie die Verbraucher, die Sie verschieben

Beginnen Sie mit den grossen Posten, die ohne Komfortverlust die Zeit wechseln können. Die richtige Reihenfolge hängt von Ihren Messungen ab, nicht von einer allgemeinen Liste.

VerbraucherWas Sie messen solltenWie Sie ihn steuernWichtigste Einschränkung
ElektroboilerkWh pro Tag, heutige HeizzeitZeitschaltuhr, vom Hersteller vorgesehener Kontakt oder EnergiemanagerGenug Warmwasser am Abend behalten; prüfen, ob er im Niedertarif heizte
ElektroautoZu ladende kWh und AbfahrtszeitProgrammierung des Fahrzeugs oder der Ladestation, an den Überschuss angepasste LeistungAuto am Mittag zu Hause
WärmepumpeVerbrauch pro Tag und Wirkung eines verschobenen SollwertsIntegrierte Programmierung, leichtes Vorheizen des Hauses oder des WassersKomfort, Wetter, Trägheit des Gebäudes
Geschirrspüler, Waschmaschine, TumblerkWh pro Zyklus und Anzahl ZyklenStartverzögerungAnwesenheit, Lärm, Hausordnung
Schwimmbad oder WhirlpoolLeistung und Laufzeit der PumpeZeitschaltuhr oder kompatible SteuerungSaison und Filterbedarf

Eine Waschmaschine, die zweimal pro Woche verschoben wird, ist einfach, ihre Wirkung bleibt aber bescheiden. Das Laden eines Autos an mehreren Tagen pro Woche fällt viel stärker ins Gewicht. Eine einphasige Ladestation ist in der Schweiz auf 3.7 kVA begrenzt; ein Laden mit reduzierter Leistung folgt einem bescheidenen Überschuss besser als ein Laden mit voller Leistung, bei dem das Netz den Rest liefern würde.

Probieren Sie es am Standardhaushalt unseres Rechners aus: 7'500 kWh im Jahr, 8.4 kWp Module, keine Batterie, ein durchschnittlicher Tag mit einem Strompreis, der zu jeder Stunde gleich ist. Unser Rechner dimensioniert die Anlage selbst, seine Zahlen weichen daher vom Waadtländer Beispiel weiter oben ab. Ziehen Sie Geschirrspüler, Waschmaschine, das Laden eines Elektroautos oder einen Wärmepumpenboiler auf eine andere Stunde: Eigenverbrauch und Stromkosten des Tages ändern sich mit.

Geschirrspüler 0.9 kWh · 3.5 h aus Solarstrom: 100%

Waschmaschine 0.5 kWh · 3.5 h aus Solarstrom: 100%

Elektroauto 7.2 kWh · 2 h

Wärmepumpenboiler 2.0 kWh · 4 h

Ziehen Sie jedes Gerät entlang des Tages, oder nutzen Sie die Pfeiltasten. Günstigster Start

Der Tag mit diesen Zeiten

Solarstrom selbst genutzt
33%übliche Zeiten: 28%
Aus dem Netz bezogen
11.1 kWhübliche Zeiten: 12.5 kWh
Stromkosten des Tages
CHF 1.58CHF 0.27 weniger als zu den üblichen Zeiten
  1. 1Übliche Zeiten Mit dem Geschirrspüler nach dem Abendessen und der Wäsche um sechs nutzt der Haushalt 28% seines Solarstroms selbst; der Rest der Mittagssonne geht ins Netz.
  2. 2Waschen am Mittag Laufen Geschirrspüler und Waschmaschine stattdessen um die Mittagszeit, steigt das auf 33%, und Sie sparen an diesem Tag CHF 0.27.
  3. 3Das Auto am Mittag Ein Elektroauto, das am Mittag lädt, nimmt den grössten Teil des Überschusses auf: 54% des Solarstroms werden selbst genutzt, 12.4 kWh aus dem Netz bezogen.
  4. 4Beste Zeiten Jedes Gerät zu seinem günstigsten Start, Warmwasser inbegriffen: 62% selbst genutzt und CHF 1.84 am Tag gespart, noch ohne Batterie.
Ein durchschnittlicher Tag für einen Haushalt mit 7'500 kWh Verbrauch im Jahr, 8.4 kWp Modulen und ohne Batterie, wie ihn unser Rechner modelliert, mit dem Strompreis des Rechners. Angenommen: Eco-Programme laut Energielabel, 40 km Autofahrt, Warmwasser für zwei bis drei Personen.

Wie sich der Eigenverbrauch von Solarstrom verändert, wenn Geschirrspüler, Waschmaschine, das Laden eines Autos und ein Wärmepumpenboiler in die sonnigen Stunden wandern.

Produktion und Verbrauch Stunde für Stunde stammen aus dem Tag unseres Rechners für diesen Haushalt, ohne Batterie. Die Energie jedes Geräts ist gleichmässig über seinen Lauf verteilt; innerhalb einer Stunde werden Sonne und Verbrauch verrechnet, was Geräte mit mehr Leistung, als die Module liefern, etwas begünstigt.

Vermeiden Sie, alle Geräte zur selben Zeit zu starten: Verteilen Sie sie über die Sonnenstunden. Ein Energiemanager kann diese Prioritäten automatisieren. Fragen Sie, welche Geräte er tatsächlich steuert, mit welchen Daten, und wer den Zugang zum Konto behält. Eine App, die eine Kurve anzeigt, ohne etwas zu steuern, verschiebt keine einzige kWh.

Die Batterie, nach der Steuerung

Eine Batterie wird interessant, wenn Ihre Messungen sowohl einen regelmässigen Überschuss am Tag als auch einen Verbrauch am Abend und in der Nacht zeigen. In unserem Waadtländer Beispiel verkürzt eine Batterie mit 10 kWh, zusammen mit den Modulen für rund CHF 6'964 inklusive MWST installiert (Preisstudie 2025 von EnergieSchweiz), die Amortisation von 14.6 auf 13 Jahre. Jede gespeicherte kWh ist dann den Bezugspreis statt des Rückliefertarifs wert, abzüglich der Lade- und Entladeverluste.

Das Beispiel unten vergleicht denselben Standardhaushalt mit 7'500 kWh pro Jahr mit und ohne Batterie, mit der Anlage und der Batteriegrösse, die unser Rechner vorschlägt; er rechnet mit eigenen Annahmen, die Zahlen weichen daher vom Waadtländer Beispiel oben ab. Ändern Sie den Jahresverbrauch oder die Batteriegrösse, um zu sehen, wie sich der Eigenverbrauchsanteil verändert. Er rechnet mit einem jährlichen Strompreisanstieg und gibt seine Amortisationszeiten vor der Einmalvergütung an.

Beispielhaushalt: 7'500 kWh pro Jahr · 8.37 kWp · 18 Module, mit und ohne Batteriespeicher mit 14 kWh
7'500 kWh pro Jahr
Batteriespeicher
Solarmodule8.37 kWp · 18 ModuleKein Batteriespeicher
Jährlicher Stromverbrauch: 7'500 kWh pro Jahr
Preis mit Montage: CHF 20'615 (der bessere der beiden Werte)inkl. Installation und 8.1% MWST
Im Haus genutzter Solarstrom: 25%
Verbrauch, den Solarstrom deckt:
26%
Aus dem Netz gekauft: 5'556 kWh pro Jahr
Ins Netz eingespeist: 5'815 kWh pro Jahr
Einsparung im 1. Jahr: CHF 912
Amortisation vor Einmalvergütung: ± 18.8 Jahr
Nettoergebnis nach 25 Jahren, mit Einmalvergütung: CHF 12'009
Solarmodule + Batterie8.37 kWp · 18 ModuleBatteriespeicher mit 14 kWh
Jährlicher Stromverbrauch: 7'500 kWh pro Jahr
Preis mit Montage: CHF 29'447inkl. Installation und 8.1% MWST
Im Haus genutzter Solarstrom: 78% (der bessere der beiden Werte)
Verbrauch, den Solarstrom deckt:
81%
(der bessere der beiden Werte)
Aus dem Netz gekauft: 1'413 kWh pro Jahr (der bessere der beiden Werte)
Ins Netz eingespeist: 1'459 kWh pro Jahr
Einsparung im 1. Jahr: CHF 1'685 (der bessere der beiden Werte)
Amortisation vor Einmalvergütung: ± 14.0 Jahr (der bessere der beiden Werte)
Nettoergebnis nach 25 Jahren, mit Einmalvergütung: CHF 38'337 (der bessere der beiden Werte)

Amortisationszeit

0510152025 jahrSolarmodule18.8 jahrSolarmodule + Batterie14.0 jahr
Annahmen

7'500 kWh pro Jahr · 8.37 kWp · 18 Module, mit und ohne Batteriespeicher mit 14 kWh · Strompreis, den Sie pro kWh sparen: 0.26 CHF/kWh · Jährliche Strompreissteigerung: 4.0% · Vergütung für eingespeisten Strom (Rückliefertarif): 0.07 CHF/kWh

Eine Hausbatterie verschiebt Stunden, keine Jahreszeiten: Sie speichert den Überschuss vom Mittag für den Abend, nicht den Sommer für den Winter. Sie bringt weniger, wo der Überschuss gut vergütet wird. Und eine gewöhnliche Batterie versorgt das Haus bei einem Stromausfall nicht. Messen Sie zuerst, was Sie ohne Speicher verschieben können; der Ratgeber zum Batteriespeicher erklärt Kapazität, Leistung und Rechnung, und unsere Einschätzungen zur BYD Battery-Box und zur Batterie von sonnen stellen Reihen vor, die in der Schweiz verkauft werden.

Die Produktion teilen: ZEV und LEG

In der Schweiz lässt sich der Eigenverbrauch auch teilen:

  • Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) erlaubt es mehreren Grundeigentümern und ihren Mietern, den vor Ort produzierten Strom gemeinsam zu nutzen, zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus oder im Stockwerkeigentum. Die Produktionsleistung muss mindestens 10 % der Anschlussleistung des Zusammenschlusses erreichen.
  • Seit dem 1. Januar 2025 können auf der Spannungsebene unter 1 kV die Anschlussleitung und die lokale elektrische Infrastruktur beim Netzanschlusspunkt für den Eigenverbrauch genutzt werden: Das ist der «virtuelle ZEV» (vZEV).
  • Seit dem 1. Januar 2026 kann eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) Verbraucher zusammenbringen, die nahe beieinander, im selben Netzgebiet und auf derselben Netzebene angeschlossen sind, höchstens auf dem Gebiet einer Gemeinde, wenn die Produktionsleistung mindestens 5 % der Anschlussleistung aller Teilnehmer erreicht.

Diese Modelle erhöhen den lokal verbrauchten Solarstrom, verlangen aber eine schriftliche Vereinbarung und Regeln für die Abrechnung. Ihr Netzbetreiber sagt Ihnen, was an Ihrer Adresse möglich ist.

Die falschen Lösungen

Module hinzufügen erhöht die Produktion, nicht den Verbrauch am Mittag. Die Eigenverbrauchsquote sinkt; es zählen nur die selbst verbrauchten kWh.

Eine grosse Batterie für den Winter funktioniert nicht: Eine Hausbatterie speichert den Überschuss eines Tages für den Abend und die Nacht, nicht jenen vom Juni für den Dezember.

Die Module reinigen kann bei ungewöhnlicher Verschmutzung helfen, aber mehr Produktion am Mittag löst die Verschiebung zum Abend nicht.

Die App anschauen wirkt nur, wenn Sie eine Kurve mit einer Handlung verbinden: ein Gerät starten, ein Laden programmieren.

Testen Sie während vier Wochen

Vier Wochen, um Ihren Eigenverbrauch zu erhöhen

Ein Verbraucher nach dem anderen, vorher und nachher gemessen.

  • Woche 1: messen. Produktion, Einspeisung und Netzbezug über sieben Tage, mit den Zeiten der grossen Verbraucher und dem Wetter.
  • Woche 2: einen Verbraucher verschieben. Den grössten flexiblen Posten, mit seiner integrierten Programmierung. Notieren Sie die Tage, an denen es nicht möglich war.
  • Woche 3: anpassen. Die Starts verteilen; bei einem Auto eine tiefere Ladeleistung testen.
  • Woche 4: vergleichen. Die beiden Quoten, und vor allem die weniger bezogenen und weniger eingespeisten kWh.
  • Beziffern. Die verschobenen kWh mit Ihrem Bezugspreis abzüglich Ihres Rückliefertarifs multiplizieren.
  • Im Winter wiederholen. Vier Sommerwochen stehen nicht für ein ganzes Jahr.

Bevor Sie ein teures Gerät kaufen, wiederholen Sie den Test in einer anderen Jahreszeit: Die kurzen Tage und die Heizung verändern das Gleichgewicht stark. Der Ratgeber zur Solaranlage ordnet den Eigenverbrauch ins ganze Projekt ein, und jener zum Ertrag einer Solaranlage erklärt, wie man die Produktion prüft.

Häufige Fragen

Welche Eigenverbrauchsquote ist in der Schweiz normal?

Ohne Batterie, in unseren Berechnungen für ein Haus mit 7'500 kWh und 10 kWp, zwischen 12.1 %, wenn tagsüber niemand da ist, und 21.5 %, wenn jemand den ganzen Tag anwesend ist. Mit einer Batterie mit 10 kWh rund 45 %. Eine kleinere Anlage hat eine höhere Quote bei einem tieferen Autarkiegrad.

Kann der Eigenverbrauch 100 % erreichen?

An gewissen Tagen ja, wenn die ganze Produktion vor Ort genutzt wird. Das heisst nicht 100 % Autarkie: Das Haus bezieht in der Nacht und im Winter weiterhin Strom.

Misst der Zähler des Netzbetreibers die Produktion?

Nein. Er misst, was Sie am Anschlusspunkt einspeisen und beziehen. Die Gesamtproduktion lesen Sie am Wechselrichter oder an einem Produktionszähler ab. Es braucht alle drei Flüsse über denselben Zeitraum, um den Eigenverbrauch zu berechnen.

Ist es besser, den Solarstrom selbst zu verbrauchen oder zu verkaufen?

Selbst verbrauchen, in allen unseren Beispielen: Im Kanton Waadt ist eine selbst verbrauchte kWh rund 28.6 Rp. wert, eine eingespeiste rund 7. Der Unterschied ist kleiner, wo der Rückliefertarif im Verhältnis zum Bezugspreis hoch ist, wie in Genf (rund 13.5 Rp. Unterschied).

Kann ich meinen Strom an meinen Nachbarn verkaufen?

In einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch oder einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft ja, nach den Regeln und Leistungsbedingungen weiter oben. Ihr Netzbetreiber sagt Ihnen, was an Ihrer Adresse möglich ist.

Bringen mehr Module immer mehr Einsparungen?

Sie bringen mehr Produktion, und ein wachsender Teil geht ins Netz. In unseren Waadtländer Berechnungen bringt der Schritt von 10 auf 12 kWp nur 105 selbst verbrauchte kWh pro Jahr mehr, aber der zusätzlich eingespeiste Überschuss erhöht den Gesamtgewinn über 25 Jahre trotzdem.

Kosten und Ersparnis Ihrer Anlage in 30 Sekunden berechnenKosten und Ersparnis berechnen

Mein jährlicher Stromverbrauch beträgt

Mit Ihrem jährlichen Stromverbrauch legen wir Ihre Solaranlage aus.

Trifft etwas davon zu?

Mehrfamilienhaus oder Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV): Geben Sie den gesamten Verbrauch aller Wohnungen ein.

Sichere VerbindungEine Schätzung mit Annahmen, die Sie sehen und ändern können